Hier erzähle ich euch wie ich zu meinem Herrchen gekommen bin!

Mein Bruder und ich wurden schon bald von einer Wiener Familie abgeholt und wurden bei ihr aufgenommen. Doch der gute Platz war schon bald wieder gefährdet. Denn mein Bruder und ich forderten viel mehr Zeit als uns das neue Frauerl widmen konnte. Auch die Spaziergänge waren nicht so nach unserem Geschmack. Wir wollten laufen und herumtoben, doch an der Leine war das natürlich nicht gut möglich, also ließen sie uns frei laufen. Wir zwei kleine Welpen wie aus dem Bilderbuch nützten das sofort aus und liefen durch den Wald. Mein Bruder dachte natürlich auch nicht daran, dass die uns nicht nachkommen würden. Das Problem begann natürlich als sie uns wieder einfangen wollten, wir waren irgendwo im Wald. Das Frauerl musste halt Geduld haben und warten bis wir zurückkamen. Ende der Geschichte war, wir mussten wieder einmal umziehen. So kamen wir zur Oma nach Wr. Neustadt. Bei Oma war auch nicht der richtige Platz für uns beide. Wir brauchten einfach zu viel Auslauf. Es war für die ältere Dame einfach nicht mehr machbar. Wir mussten wieder weg. So kamen wir auf die Hohe Wand zu einem Wirten. Der kannte mein neues Herrl, das oft zu Besuch war. So auch am 12.08.1997. Da sagte Kurt (der Wirt) zu Leo (mein neues Herrl) willst einen Husky haben? Mein erster Gedanke war „nein“, was mache ich in einer Stadtwohnung mit einen Husky! Leo hat eh einen Pudel zu hause! Zwei Tage später, als Leo uns Hunde wieder sah, stellte sich heraus dass wir zwei ganz liebe Malamut Geschwister waren. Leo wollte meinen Bruder "Rocky" mitnehmen, (ich war ihm zu wild, habe bei einer Rangelei meinen Bruder ein wenig gezwickt, bei seinem Babyfell hat er ein wenig geblutet). Doch Kurt wollte meinen Bruder selber behalten er passt besser zu seiner "Gina" der Schäferhündin. So kam es, dass ich mit meinem neuen Herrl mitfuhr. In den nächsten fünf Jahren hatten wir beide so einiges durchgemacht. Es gibt wenige Tage wo mein Herrl ohne mir außer Haus geht. Wir machen fast alles gemeinsam. Es war schon gut so, dass sich Leo für mich entschlossen hat. Ich glaube, ich hätte keinen besseren Platz finden können. Ich habe auch schon einige schlimme Tierarzt- besuche hinter mir. Mein Herrl war immer bei mir, wenn ich Angst hatte, redete er mir gut zu und wenn ich Schmerzen hatte, sprach er mir Trost zu. Er war immer sehr liebevoll zu mir, und er ist nicht nur mein Herrl er ist auch mein Freund (wie ihr Menschen das so sagen würdet). Ich könnte mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Ich hoffe, dass er mir noch lange Jahre erhalten bleibt. Ach übrigens wenn du mein Herrl siehst, sag ihm ich hab ihn lieb.